Dies in ein privates Weblog. Es dient ausschließlich privaten Interessen. Die hier vertretenen Meinungen müssen nicht mit den Meinungen meines Arbeitgebers übereinstimmen. Interessenkonflikte werde ich transparent machen.
This is a personal weblog. It is made purely out of personal motivation. The views expressed do not necessarily reflect the views of my employer. Any conflict of interest will be identified.
_erfolgskritisch _biased _millieuüberschreitende soziale Kontakte
_geheucheltes Desinteresse
_zwangsläufig _Da passt ja hinten und vorne zusammen _kontra-intuitiv _nett ist die kleine Schwester von scheiße _Karikatur einer Edelnutte _irgendwo zwischen Anspruch und Wirklichkeit _phänotypisch inkoitabel _Dromomanie _Mösenstövchen _Intersubjektivitätsstrukturen _Promirumreiche _Glatzenmann _präamuröses Geschwätz _Intercoderreliebilität _whatershine liquid diamonds summer edition _phänotypisch inkoitabel _Nachtklubnovitäten _social desirability _inkontinentes Genörgel _Sarkasmus ist der bucklige Bruder der Agression _prometheische Scham _paranoid faschistoides Haustürabgeschließe _Petitessen des Zwischenmenschlichen _Nachtklubnovitäten _Logorrhöe _Dualismus aus Emotion und Handeln _Selbstreferenzielles Gelaber _Leistung aus Leidenschaft _Wege nach vorn _Widrigkeiten der Postmoderne _hybride Demut _Masseneremit _Selten so gedacht
_Die Würde ist unter uns
_Im Sammelbecken der Leidenschaft
_hoch hinauf in die Tiefe
_furchtlos visionär
_ich bin der Hirte und das Schaf
_dreckig bleiben
_gepflegtes Inneres
_Wer morgens kalt duscht, lügt auch sonst
_Gedankenablagerungen
_vegetarische Heimat des Stiernackens
_ gut besuchte Bluse
_Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz t.b.c
Posted by Sebastian in
Wednesday, November 21. 2007
Es mag nicht sinnvoll sein, aber soeben, direkt nach dem Sport hatte ich absurden Heißhunger auf was Deftiges. Also hab ich mir 200g Kalbfleisch in Aspik reingedreht, mit Majonäse.
Jetzt ist mir folgerichtig schlecht. Zeit für ein Schnäpperken, wie der Berliner sagt.
Autobahn. Familienwerte. Zusammenhalt in der Gesellschaft. Blasmusik. Kinderbetreuung. Tradition. Brauchtum.
Hmm, geht doch. Kann man alles sagen, Herr Schönbohm.
Was aber echt nicht geht: Schlussstriche ziehen, endlich mal das aussprechen was alle anderen auch denken, früher war nicht alles schlecht, allgemein: Diktaturen relativieren. Die waren scheiße, sind scheiße und bleiben scheiße - wirklich.
Sollte sich der geneigte Leser jemals gefragt haben, wen das was ich hier schreibe eigentlich (auch) interessiert, bekommt er folgendem Bild Antworten:
Wie sehr ist man eigentlich von den zahllosen Guerilla-Marketing Aktionen verseucht, wenn man hinter obigen Zetteln eine Galerie oder sonst irgendein Berlin-Mitte Hippster-Projekt vermutet? PS: Ich bin Schütze.
Heute ein Interview auf FAZ.net mit dem Zensur-Forscher "Herr Seim". (Mehr erfahren wir leider nicht über ihn. Weder Vorname noch, wie er sich die seinen Titel erarbeitet hat. Egal, FAZ, ist ja nur Internet.)
Hintergrund: Der Rapper G-Hot geriet kürzlich in die Kritik, nachdem sein homophobes Lied "Keine Toleranz" auf Youtube veröffentlicht worden war - mit Zeilen wie "Nie wieder freilaufende Gays" und "Meiner Meinung nach hat so was kein Leben verdient".
Klare Sache für einen Zensur-Forscher, könnte man meinen! Herr Seim aber findet das jetzt alles nicht so übermäßig schlimm. So war das mit Rockmusik ja auch immer. Oppsition, gegen die Alten und Tabus brechen und so. Easy comming, easy going. Sind ja keine "Handlungsanweisung sondern artifizielle Pop-Produkte der Kulturindustrie". Das nivelliert sich, ihn langweilt das eher. Exemplarisch nur mal eine Passage aus dem Interview:
Geht es nicht um die alte Frage, wie viel Verantwortung die Künstler gegenüber ihren Anhängern haben? Sicherlich
wäre es wünschenswert, wenn Jugendmusik Werte vermitteln würde oder
wenigstens originell wäre. Doch es wäre zu viel verlangt, Pop-Musik
weltkulturerbetauglich machen zu wollen. Andererseits: Aus Sicht der
Jugendschützer kann ich die Sorge schon verstehen, zumal wenn man die
Zeilen wörtlich und nicht ironisch nimmt.
"Weltkulturerbetauglich"? Haha, Brüller, Herr Seim. Und wenns mal wieder langweililg wird, beim Zensurforschen, Herrn Seim, einfach mit Regenbogenfahne
nach Neukölln oder Wedding fahren oder mal wieder "Mein Kampf" lesen. Vielleicht war das auch nur ironisch gemeint?
Wenn Zeit, GEO, Süddeutsche und bestimmt auch Apotheken Umschau ein Wissensmagazin heraus bringen, möchte dieses kleine Blog natürlich nicht hintan stehen. Daher hier nun aggregiertes Wissen mit der Bitte um weise Nutzung durch den geneigten Leser. Denn Wissen ist wissen wo es steht. Und es steht hier:
Die Stärke der Nationen, nach wissenschaftlichen Disziplinen (.jpg)
Achsen des Wasauchimmer. Man klicke drei Länder seiner Wahl (java applet, online)
Das Netzwerk von Interpol (.pdf, groß aber skalierbar)
Menschenschmuggel nach Ländern, rein und raus (.pdf)
Geografische Visualisierung der iTunes Datenbanken von 40 Freunden in den USA (.jpg)
Eine Weltkarte nach Reisezeit, nicht nach Entfernung (java applet, online)
Der Hundekopf, Gleisanlagen der Reichsbahn in und um Berlin (verschiedene .tifs)
Cabspotter.org oder: Wo sind eigentlich die ganzen Taxis in San Francisco? (Flash) Wie schnell gehts voran in San Francisco und der Bay Area? (Quicktime)
Bandansage: "Hier spricht die orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr XY, Dr EF und DR VV. Wenn Sie einen Termin bei einem unserer Ärzte wünschen, drücken sie bitte die 1, wenn sie bei einer privaten Krankenkasse versichert sind drücken Sie bitte die 2. Sollten sie weiter Fragen haben bleiben Sie bitte in der Leitung."
Ich drücke 1.
Bandansage: "Hier spricht die orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr XY, Dr EF und DR
VV. Wenn Sie einen Termin [...]"
Ich drücke 2.
Sprechtundenhilfe (singend): "Ja hallo, was kann ich für sie tun?"
Der Blutrausch des Tieres verletzte eine 70jährige so schwer, dass sie in Panik auf die Straße rannte, wo die Bestie erst von ihr abließ um dann einen 33jährigen Bauarbeiter anzufallen. Erst das dritte Opfer, ein 73jähriger Rentner, konnte die rasende Kreatur durch einen beherzten Schlag mit einem Krückstock niederstrecken.
Der bayerische Innenminister Beckstein kündigte in einer eilends einberufenen Pressekonferenz an, der Freistaat werde dieses Verhalten seiner Tiere nich tolerieren. Er forderte seine Innenministerkollegen auf, eine bundesweite Schweifabdruckdatenbank sowie eine Meldepflicht für agressive Nager einzuführen.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble dankte dem 73jährigen Weltkriegsverteranen für seinen mutigen Einsatz zur Wahrung der öffentlichen Ordnung. Er habe großes geleistet, um seine Mitmenschen vor dem wildgewordenen Tier zu retten und Schlimmeres zu verhindern.
Die zu einer Dringlichkeitssitzung einberufene Konferenz der Landesinnenminister einigte sich auf einen Sofortmaßnahmen-Katalog:
1. Schwanz- und Klauenabdrücke aller frei lebenden Nager werden in einer bundesweiten Datenbank gespeichert und nach Möglichkeit auch auf EU-Ebene abgeglichen. 2. Der Vertrieb und die Produktion von Nagernahrung (Nüsse usw) wird unter strenge Aufsicht des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung gestellt. 3. In besonders gefähredeten Gebieten werden Geruchsproben von den Tieren genommen, um spätere eventuelle Angriffe leichter aufklären zu können.
Man werde ein wachsames Auge auf die Entwicklung haben und mit aller gegebenen Härte des Rechtsstaates gegen diese hier deutlich gewordenen Entwicklungen vorgehen. Bundesverbraucherschutzminister Seehofer (CSU) stellte indirekt einen Zusammenhang zwischen dem Passauer Blutbad und der Überstrapazierung bayerischer Polizeikräfte durch den Einsatz in Heiligendamm her: Man könne von der Polizei nicht zu viel erwarten, sie sei zuvorderst zum Schutze der Bayerischen Bevölkerung da.
Hessens Ministerpräsident Roland Koch behielt sich ausdrücklich vor, sein Bundesland vor einer eventuellen Nordwanderung der Schadnager durch Einreisefragebögen zu schützen.
Der ehemalige bayerische Ministerpräsident in spe Edmund Stoiber (CSU) vermutet seine parteiinterne Kritikerin Gabriele Pauli (ebd.) hinter dem ruchlosen Angriff. In einer Pressemitteilung ließ er verbreiten, er habe sich weder von den Roten Horden der SPD, noch von der rothaarigen Landrätin aus dem Amt treiben lassen, er werde auch vor den robeschweiften Problemnagern nicht weichen, von wem auch immer sie beauftragt worden seien. Er werde seinen Dienst am Freistaat wie geplant bis zum Herbst fortsetzen.
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