
Ein Skandal ungeahnten Ausmaßes bahnt sich an in der Berliner Nachtleben-Szene. Laut
Bericht des Tagesspiegel habe ein Partyveranstalter das
Goya gemietet, um dort eine
Bollywood Party zu veranstalten. Als dann jedoch vor der Tür eine größere Anzahl potenzieller Gäste mit türkischem Migrationshintergrund auftauchten und Einlass begehrten, habe der Betreiber des Goya beschlossen, die Party abzusagen. Man habe für türkischmigrationshintergründige Gäste nicht genug Sicherheitspersonal. Man habe mit mehr Indern gerechnet. Der (türkischstämmige) Veranstalter zeigt sich wenig begeistert und findet das rassistisch.
Was jedoch noch viel mehr Fragen aufwirft:
Ein Bollywood-Abend sei nun mal etwas anderes als ein klassischer
Diskoabend, sagt Einsatzleiter [der Sicherheitsfirma] Sebastian Dupke. In Diskotheken habe man
immer „ein paar freundliche, aber durchaus kräftige Kerle im
Hintergrund“. Diese seien aber an jenem Abend beim Streisand-Konzert in
der Waldbühne gewesen.
Musste also bei der alterwürdigen Barbara Streisand mit Ausschreitungen gerechnet oder waren die "durchaus kräftigen Herren" etwa privat da?
Kommentare